Sicherheit bei Kurzzeitvermietung: Was Sie riskieren, wenn Sie nicht regelkonform sind
Rauchmelder, Feuerlöscher, Registrierungsnummer: Die gesetzlichen Pflichten für Kurzzeitvermieter 2026. Bußgelder, Strafen und wie Sie sich absichern.
Cédric
Fondateur de ScanStay
Wenn Sie Ihre Unterkunft über Airbnb, Booking oder direkt vermieten, unterliegen Sie gesetzlichen Sicherheitspflichten, die viele Gastgeber ignorieren oder unterschätzen. Und die Strafen sind alles andere als symbolisch.
2024 wurden die Vorschriften deutlich verschärft. Zwischen neuen Wohnungsgesetzen, Tourismus-Verordnungen und verstärkten behördlichen Kontrollen war der rechtliche Rahmen für Kurzzeitvermieter noch nie so streng. Dennoch sind die meisten Gastgeber noch nicht vollständig konform.
Dieser Artikel erklärt, was Pflicht ist, was Sie konkret riskieren und wie Sie sich absichern — ohne Stunden dafür aufzuwenden.
Registrierungsnummer: die am meisten kontrollierte Pflicht
Was das Gesetz sagt
In Deutschland müssen Kurzzeitvermieter ihre Tätigkeit bei der zuständigen Behörde anmelden und eine Registrierungsnummer erhalten. Diese muss angezeigt werden:
- Auf Ihrem Online-Inserat (Airbnb, Booking, Vrbo...)
- In der Unterkunft, sichtbar für Gäste
- Auf jeder Kommunikation im Zusammenhang mit der Vermietung
Was Sie riskieren
- Berlin: Bußgelder bis zu 500.000 €
- München: bis zu 500.000 €
- Hamburg: bis zu 500.000 €
- Plattformen wie Airbnb sind verpflichtet, Inserate ohne Registrierungsnummer zu sperren
Die Realität
Die Kontrollen nehmen zu. Großstädte haben spezialisierte Durchsetzungsteams. Das ist kein theoretisches Risiko mehr.
Rauchmelder: Pflicht seit Jahren, immer noch oft fehlend
Was das Gesetz sagt
Rauchmelder sind in allen 16 Bundesländern Pflicht für jede Wohnimmobilie, einschließlich Ferienwohnungen:
- Konformität mit DIN EN 14604
- Installation in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren
- Regelmäßige Wartung
Was Sie riskieren
Bei einem Brand ohne Rauchmelder:
- Ihre Versicherung kann die Leistung verweigern
- Ihre Haftung ist gegeben: bei Verletzung eines Gastes haften Sie persönlich
- Bei Todesfall drohen Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
- Bußgelder bis zu 50.000 € (je nach Bundesland)
Feuerlöscher: dringend empfohlen
Nicht für alle Ferienwohnungen Pflicht, aber in vielen Fällen von der Versicherung verlangt. Plattformen wie Airbnb bevorzugen Unterkünfte mit Sicherheitsausstattung in ihren Suchfiltern.
Kohlenmonoxidmelder: die unbekannte Pflicht
Pflicht in jeder Unterkunft mit Verbrennungsanlagen (Gasheizung, Kamin, Holzofen). Kohlenmonoxid ist ein geruch- und farbloses Gas, das jährlich Hunderte Menschen in Europa tötet.
Notrufnummern: Informationspflicht
Als Gastgeber müssen Sie Ihren Gästen die Notrufnummern zur Verfügung stellen.
| Dienst | Deutschland | Frankreich | Spanien | Italien | Österreich | Schweiz |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Feuerwehr | 112 | 18 | 080 | 115 | 122 | 118 |
| Rettungsdienst | 112 | 15 | 061 | 118 | 144 | 144 |
| Polizei | 110 | 17 | 091 | 113 | 133 | 117 |
| Europäischer Notruf | 112 | 112 | 112 | 112 | 112 | 112 |
Zusammenfassung
| Pflicht | Status | Max. Strafe |
|---|---|---|
| Registrierungsnummer | Pflicht | Bis 500.000 € |
| Rauchmelder | Pflicht | Haftung + bis 50.000 € |
| CO-Melder (bei Verbrennung) | Pflicht | Haftung |
| Feuerlöscher | Empfohlen | Variabel |
| Erste-Hilfe-Kasten | Empfohlen | - |
| Notrufnummern | Empfohlen | - |
Wie ScanStay Sie automatisch konform macht
ScanStay integriert jetzt einen Sicherheits- & Notfallblock direkt in Ihr digitales Gästebuch:
- Automatische Notrufnummern: erkannt nach Land der Unterkunft (12 Länder), anklickbar zum Anrufen
- Sicherheitsausstattung: geben Sie mit einem Klick an, was vorhanden ist — Ihre Gäste sehen es im Gästebuch
- Registrierungsnummer: einmal in den Einstellungen eingeben, wird automatisch auf allen Gästebüchern angezeigt
- KI-informiert: der Chatbot Ihres Gästebuchs kennt diese Informationen
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